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Online- Ausstellung zeigt Dokumente zu
Esther Bauer
 

Mehr als 2000
lebensgeschichtliche
Interviews ...

Foto: Franz Wolff auf dem Fahrrad

... und zahlreiche Fotos, autobiographische
Aufzeichnungen und andere persönliche Dokumente


Foto: Fotoalbum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Die Werkstatt der Erinnerung ist das Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Seit 1990 werden hier lebensgeschichtliche Interviews gesammelt, die zahlreiche Aspekte der deutschen und hamburgischen Zeitgeschichte vom Beginn der Weimarer Republik bis in die Gegenwart berühren.

Bei den Interviews handelt es sich überwiegend um Audioaufnahmen und einige Videos, die größtenteils auch in schriftlicher Form vorliegen. Zudem werden Fotos, autobiografische Aufzeichnungen und andere persönliche Dokumente aus dem Besitz oder Nachlass der Interviewten archiviert. Die Sammlung umfasst derzeit mehr als 2000 Interviews.

Die Interviews können von WissenschaftlerInnen sowie Personen, die in der historischen Bildungs- oder Vermittlungsarbeit tätig sind, bei begründetem Interesse und nach vorheriger Anmeldung per Email vor Ort im Lesesaal der FZH eingesehen und angehört werden. Bitte beachten Sie dafür unsere Benutzungshinweise und die Benutzungsordnung.

Nach Absprache ist es möglich, Interviews in der WdE zu archivieren, die in historischen Forschungsprojekten entstanden sind. Wir bieten Beratung zur Auswertung lebensgeschichtlicher Materialien, zur Konzeption von Oral-History-Projekten sowie zur Durchführung, Archivierung und Erschließung von Interviews.

Exemplarische Einblicke in die Sammlungen der WdE geben die Website Jeckes mit Interviewauszügen und biografischen Informationen über deutschsprachige Israelis sowie die Website Migration und Mobilität.

 

Sommerschließzeit

Vom 15. Juli bis 06. September 2019 macht die Werkstatt der Erinnerung eine Sommerpause. Anfragen von Nutzerinnen und Nutzern werden ab dem 09. September wieder bearbeitet.


Kontakt

Von Montag bis Mittwoch stehen wir für Anfragen zur Verfügung:

Dr. Linde Apel
(Leiterin)
Tel: 040 – 43 13 97 26
E-Mail

Lena Langensiepen
(wiss. Mitarbeiterin)
Tel: 0 40 - 43 13 97-23
E-Mail

 

Servicehinweise:

PfeilBenutzungshinweise

pfeilBenutzungsordnung Werkstatt der Erinnerung Infografik

pfeilBenutzungsordnung Bibliothek FZH Infografik

 

Aus der Werkstatt der Erinnerung:


pfeilLecture 2 Go

Die Veranstaltung vom 19. Juni 2014, in der Linde Apel unter Anwesenheit von Moshe Wolff und weiteren Familienangehörigen das Buch von Walter und Moshe Wolff, Das eigene Leben erzählen. Geschichte und Biografie von Hamburger Juden aus zwei Generationen vorstellte, ist als Video online abrufbar unter
https://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/
16532.
Beitrag ansehen ...

pfeilAndresen, Knud / Apel, Linde / Heinsohn, Kirsten (Hg.):
Es gilt das gesprochene Wort. Oral History und Zeitgeschichte heute, Göttingen 2015.
pfeilMehr

pfeilLinde Apel (Hg): Walter und Moshe Wolff: Das eigene Leben erzählen. Geschichte und Biografie von Hamburger Juden aus zwei Generationen, Göttingen 2014. pfeilMehr

pfeilLinde Apel, Klaus David, Stefanie Schüler-Springorum (Hg.): Aus Hamburg in alle Welt. Lebensgeschichten jüdischer Verfolgter aus der "Werkstatt der Erinnerung", München/Hamburg 2011. pfeilMehr

Seit etwa 30 Jahren werden von den Nationalsozialisten vertriebene Hamburger Jüdinnen und Juden in kleinen Gruppen in ihre Heimatstadt eingeladen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der "Werkstatt der Erinnerung", dem Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, begleiten diese Besuche seit Jahren und führen Interviews mit den Gästen. Im Mittelpunkt des Buches steht die vielgestaltige Gruppe der Teilnehmer an diesem Besuchsprogramm. Ausgewählte Lebensgeschichten zeigen, wer die Menschen waren, die Hamburg vertrieben hat, wie sie ihr Leben trotz der Verfolgung gestaltet haben und wie dies heute ihr Verhältnis zu ihrer alten Heimat prägt.
Die Portraits werden ergänzt durch Aufsätze über die Geschichte des Neubeginns der Jüdischen Gemeinde nach 1945, über das Besuchsprogramm, das heute vor deutlichen Veränderungen steht, über die "Werkstatt der Erinnerung" und die Bedeutung der jüdischen Familienforschung für die Teilnehmer des Besuchsprogramms. Die Gäste kommen selbst zu Wort und schildern, wie sie ihren Aufenthalt in ihrer Heimatstadt erlebt haben. Ein Beitrag über ein vergleichbares Besuchsprogramm in Süddeutschland sowie ein Interview mit der langjährigen Organisatorin des Hamburger Besuchsprogramms Carola Meinhardt runden den Band ab.